August 26

Religionen der Welt – Teil 4 – Das Christentum

Das Christentum ist mit zwei Milliarden Gläubigen die größte Weltreligion und hat sich aus dem Judentum entwickelt. Christen glauben, ebenfalls wie die Juden und die Muslime, an den Gott des Alten Testamentes. Der Unterschied liegt darin, dass die Christen glauben, Jesus von Nazareth ist der Erlöser, der vom Tod auferstanden ist und sie von ihren Sünden befreit. Juden und Muslime glauben das nicht.

Jesus, der als Jude vom Reich Gottes sprach und verkündete, dass mit ihm dieses Reich schon begonnen hatte, forderte die Menschen auf, sich an die Zehn Gebote zu halten und friedlich und gerecht miteinander zu leben und füreinander zu sorgen.

Das Symbol der Christen ist das Kreuz. Sie gedenken damit an den Tod Jesu am Kreuz und seine Auferstehung. Das Kreuz ist auch ein Zeichen der Dreieinigkeit (Trinität) von Gott dem Vater, Sohn Jesus Christus und dem Heiligen Geist.

Früher, zu Zeiten der Christenverfolgung, war der Ichthys-Fisch ein Geheimsymbol, heute wird es wieder zunehmend vor allem von jungen Christen verwendet. ICHTHYS bedeutet: Jesus (Iesous) Christus (Christos) Gottes (Theou) Sohn (Hyios) Erlöser (Soter).

Die Zehn Gebote als Anleitung für ein gottgefälliges Leben stehen im Alten Testament und sind damit den jüdischen recht ähnlich.

Sie lauten:

  • 1. Ich bin der Herr, dein Gott, der Dich aus Ägypten befreit hat. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.
  • 2. Du sollst den Namen des Herren, deines Gottes, nicht missbrauchen.
  • 3. Du sollst den Feiertag heiligen.
  • 4. Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren.
  • 5. Du sollst nicht töten.
  • 6. Du sollst nicht ehebrechen.
  • 7. Du sollst nicht stehlen.
  • 8. Du sollst nicht falsch Zeugnis ablegen wider deines Nächsten.
  • 9. Du sollst nicht begehren deines nächsten Haus.
  • 10. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Vieh noch alles, was dein Nächster hat.

Neben katholischen und evangelischen Christen gibt es auch noch viele andere Strömungen: z. B. die Orthodoxen, die eine Art Ur-Christentum vertreten (hier regionale Strömungen wie griechisch-orthodox, russisch-orthodox, äthiopisch-orthodox etc.).

Wie für Juden und Muslime ist auch Jerusalem für viele Christen der wichtigste Ort der Welt. Für Katholiken ist der Petersdom im Vatikan in Rom ein wichtiger Ort, für evangelische Christen ist es eher Wittenberg, wo Martin Luther als Auslöser der christlichen Reformbewegung lebte.

Auch wenn viele es vielleicht nicht von mir erwarten, aber ich bin ziemlich bibelfest und kann in theologischen Diskussionen durchaus mithalten. Natürlich weiß ich nur zu gut, dass in der Institution Kirche heute wie auch früher einiges schief läuft. Es hat sicher Gründe, warum sich viele Menschen heute nicht mehr als Christen verstehen, obwohl sie durchaus christliche Werte teilen und gläubig sind. Gerade in heidnischen Gruppen ist ein Schimpfen auf Christen an der Tagesordnung. Ich finde das schade. Gerade in polytheistischen Glaubensrichtungen ist es leicht möglich, andere Religionen zuzulassen.

Woran sich aber gerade Hexen und Pagane – wie ich finde, zu Recht – stören, ist die Vehemenz, mit denen gerade von den abrahamitischen Religionen darauf bestanden wird, dass es nur einen Gott gibt und sie (wahlweise Christen, Juden, Muslime) die einzig wahre Wahrheit zu kennen glauben. Solch elitäres Denken macht einen religiösen Austausch oft zunichte.

Ob man mit einer Leiter, einem Seil oder einer Treppe auf das Dach des Hauses gelangt, ist nicht wichtig. Ebenso ist es mit den Religionen.

Aus dem Hinduismus

Stefanie Gralewski

Über die Autorin

Ich bin Stefanie Gralewski und das hier ist mein Blog. Es ist kein Anleitungsblog, nicht gefüllt mit Weisheiten oder weltbewegenden Themen. Ich teile hier meine Gedanken, Ansichten und Ideen mit dem, der es lesen möchte. Mein Alltag ist zuweilen anstrengend, magisch, nachdenklich, lustig – aber immer voller Neugier auf das Leben.

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