Dresden im November 2013 - Stefanie Gralewski

Dresden im November 2013

Die Fahrt nach Dresden im November 2013 mit dem ICE war ziemlich unspektakulär. Nur der Steward (heißt das bei der Bahn so?) brachte den ganzen Wagen mit seinem sächsischen Dialekt zum gemeisamen Lachen. Auch eine Art von Morgensport… lachen soll ja gesund sein 😉

Im Hotel (direkt am Bahnhof) hatte ich dann aber allerhand Spaß! Das fing schon damit an, dass ich in diesem 4 Sterne Hotel den gesamten Übernachtungspreis (für 2 Nächte) im Voraus zahlen musste – ohne zuvor mein Zimmer zu sehen. Auch das ich meine Kreditkarte bei Buchung hinterlegt hatte, genügte nicht. Das ist mir noch nie vorher und auch nachher nie wieder passiert. Das Zimmer war wirklich eine Unverschämtheit, aber aufgrund der Verspätung des ICEs und des Hin und Hers am Check In des Hotels, war keine Zeit mehr zum ersten Meeting-Termin und ich nahm mir vor, darüber hinwegzusehen.

Ich hatte ein Arrangement im Hotel gebucht, dass unter anderem auch das Abendessen im Hotel vorsah. Ich ging also zum vereinbarten Zeitpunkt hinunter ins Restaurant des Hotels. Dass ich dort allein war – kein weiterer Gast – störte mich nicht. Das kommt öfter vor – zumal ich gern früh zu Abend esse. Der Kellner war ausgesprochen höflich, fast ein wenig zu vornehm. Fast! Er kündigte das Menü an. „Heute servieren wir: Schweineschnitzel auf Salatbett mit Pommes Frites – dazu Tomatensoße.“ Das ganze mit einer derartig vornehmen Miene – ich war wirklich sprachlos. Und das kommt wirklich selten vor. Das Essen wäre wohl an jedem Imbiss besser gewesen… Zum Dessert gab es Tiefkühl Apfelstrudel mit Sprühsahne und einer halben Physalis ( Wer hat eigentlich die andere Hälfte bekommen? Ich war ja der einzige Gast ^^- die Lösung erhielt ich am nächsten Tag, als ich einen „Gebäckteller“ auf das Zimmer gestellt bekam: 2 Butterkekse und… eine halbe Physalis!)

Übrigens: Solltet Ihr mal in diesem Hotel nächtigen und zufällig eine Stehlampe nicht gehen… bitte ruft NICHT an der Rezeption an! Denn hier wird nicht etwa ein Haustechniker geschickt, sondern man wird telefonisch zu kleineren Reparaturen angeleitet!

Der zweite Tag war unspektakulär, beim Frühstück wunderte ich mich nur über ein kleines Schild am Toaster auf dem Buffettisch: „Bitte bleiben Sie am Toaster während Sie auf das Brot warten -> Brandgefahr“.

Am Tag meiner Abreise erlebte ich den krönenden Abschluss beim Frühstück: Während ich meinen Morgenkaffee trank, nahm ich aus dem Augenwinkel einen Gast wahr, der zu einer Servicekraft schlenderte und zu ihr sagte: „Entschuldigen Sie bitte, der Toaster brennt“

Stefanie Gralewski

Ich bin Stefanie Gralewski und das hier ist mein Blog. Es ist kein Anleitungsblog, nicht gefüllt mit Weisheiten oder weltbewegenden Themen. Ich teile hier meine Gedanken, Ansichten und Ideen mit dem, der es lesen möchte. Mein Alltag ist zuweilen anstrengend, magisch, nachdenklich, lustig – aber immer voller Neugier auf das Leben.

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