Von Sternschnuppen und anderen Wünschen - Stefanie Gralewski

Von Sternschnuppen und anderen Wünschen

In den ersten Tagen des neuen Jahres (bis 12. Januar genau genommen) lohnt es sich, früh aufzustehen. Gegen 6 Uhr morgens kann man südwestlich vom Sternbild „Großer Bär“ je nach Wetter bis zu 100 Sternschnuppen beobachten und sich etwas wünschen. Einem alten Brauch nach, muss man – sobald man sich etwas von einer Sternschnuppe gewünscht hat – an Ort und Stelle eine Münze vergraben, als Dank, dass der Wunsch in Erfüllung gehen wird.

Schön ist auch der Brauch, eine Sternschnuppe zu „fangen“ und für später aufzubewahren. Dazu benötigst Du einen klappbaren Taschenspiegel. Die Sternschnuppe die Du im Spiegel siehst, ist darin „gefangen“, sobald Du den Spiegel zuklappst. Du darfst ihn erst wieder öffnen, wenn Du den Sternschnuppenwunsch nutzen möchtest.

Sollte ein bewölkter Himmel den Blick auf die Sternschnuppen verhindern, kann man die Wunschenergie natürlich trotzdem nutzen. Entzünde ein kleines Teelicht. Wenn das Wachs oberflächlich zur Gänze geschmolzen ist, darfst Du Deinen Wunsch formulieren und die Kerze löschen (nicht pusten!). Sobald sich Dein Wunsch erfüllt hat, wird die Kerze wieder entzündet und brennt dann aus.

Blicke oft zu den Sternen empor – als wandelst du mit ihnen. Solche Gedanken reinigen die Seele von dem Schmutz des Erdenlebens.

Marc Aurel

Stefanie Gralewski

Ich bin Stefanie Gralewski und das hier ist mein Blog. Es ist kein Anleitungsblog, nicht gefüllt mit Weisheiten oder weltbewegenden Themen. Ich teile hier meine Gedanken, Ansichten und Ideen mit dem, der es lesen möchte. Mein Alltag ist zuweilen anstrengend, magisch, nachdenklich, lustig – aber immer voller Neugier auf das Leben.

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